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Integrative Arbeit

Ein Schwerpunkt in unserer Einrichtung ist die gemeinsame Arbeit mit behinderten und nicht behinderten Kindern. Aus unserem christlichen Menschenbild entsteht der Wunsch und das Ziel, dass Menschen mit unterschiedlichen Eigenarten zusammenleben, sich akzeptieren, unterstützen und gegenseitig ergänzen.
Gemeinsame Erziehung bedeutet, dass nicht nur Kinder mit körperlichen oder geistigen Behinderungen und Entwicklungsverzögerungen integriert werden, sondern alle Kinder mit ihren besonderen Stärken, Schwächen und Eigenarten, auch Kinder anderer Kulturen, Hautfarbe oder Herkunft, Anerkennung und Integrationshilfen finden. Jeder wird mit seiner Persönlichkeit angenommen, ernst genommen und kann ein positives Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein entwickeln.

Unsere räumlichen, personellen sowie ideellen Voraussetzungen sind für die Betreuung von Kindern mit Integrationsbedarf gut geeignet.
Um die integrativen Prozesse zu begleiten wird Quint (Qualitätsentwicklung Integration) eingesetzt. Quint unterstützt professionell die Beobachtung, Dokumentation der Entwicklung und Erstellung von Förderplänen.
Durch den selbstverständlichen Umgang mit Behinderungen und Andersartigkeit erleben wir eine große Spannbreite menschlichen Verhaltens. Bei der Auseinandersetzung mit dem Gegenüber geben sich die Kinder gegenseitige Lernimpulse. Dabei wird die Persönlichkeitsentwicklung in vielfältigen Fähigkeiten gefördert (soziale Verantwortung, Hilfsbereitschaft, Einfühlungsvermögen, Akzeptanz u. v. m.).

Durch den Einsatz von Spielen, spezielle und individuell auf die motorische Geschicklichkeit abgestimmte Übungen, Bewegungsbaustellen, kleine Projekte und Kleingruppenarbeiten können wir, an den Stärken orientiert, dem Kind zu Selbstsicherheit und einem gestärkten Selbstbewusstsein verhelfen. Diese Intensiv-Förderung wird aktiv ins Gruppengeschehen einbezogen. Mindestens eine Erzieherin schafft individuell, in Zusammenarbeit mit Therapeuten, Beratungsstellen und Eltern, die besten Förderbedingungen für jedes Kind. Dabei können wir schon auf verschiedene Erfahrungen zurückgreifen, die bisher gesammelt worden sind. Ein wesentlicher Aspekt ist es, den Kinder nach ihren jeweiligen Fähigkeiten in hohem Maß zu ermöglichen, an allen Gruppenprozessen selbständig teilzunehmen. Ein enger Kontakt zwischen Eltern und Mitarbeitern ist uns dabei sehr wichtig.

Seit 2014 arbeiten wir mit „INVEMA“ als Kooperationspartner zusammen. Diese Kooperation hat zum Ziel, alle Angebote, die im Familienzentrum für Kinder und Erwachsene gemacht werden barrierefrei auszurichten und somit einen Zugang für alle zu ermöglichen. Es spielt keine Rolle welche Herkunft oder Hautfarbe Menschen haben, ob sie eine Behinderung haben oder nicht, alle sind herzlich willkommen.
Miteinander leben und sich verstehen ist ein gesellschaftlicher Lernprozess, der in unserem Kindergarten schon früh beginnen soll. Dieser Weg ist manchmal auch mit Stolpersteinen versehen. Wir möchten uns dieser Herausforderung stellen und haben die Erfahrung gemacht, dass die integrative Arbeit eine Bereicherung ist, von der alle Beteiligten profitieren.

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